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Der extra lange Bahnsteig an der Warschauer Straße

Nördliche Bahnsteigkante Bahnsteig B

Wie vielen sicher schon aufgefallen ist, scheint es als würde der neue Bahnsteig B an der Warschauer Straße einen extra langen Bahnsteig bekommen. Warum ist das so fragen sich viele. Die Erklärung ist ganz einfach. Der Bahnsteig wird bauzeitlich ein Stück in Richtung Ostkreuz verlängert, so in etwa einer halben Zuglänge, damit man in dem Bereich des Bahnsteigs B über dem die neue Eingangshalle entstehen soll ordentlich Baufreiheit hat.

Die neue Eingangshalle wird auf Stützen ruhen, die mittig der beiden Bahnsteig A und B gegründet werden. Für diese Gründungsarbeiten dieser Stützen und für die Verschalung der Bodenplatte wird der Platz benötigt.

Südliche Bahnsteigkante des Bahnsteig B

Auch die südliche Bahnsteigkante des Bahnsteigs B entsteht. Diese Bahnsteigkante wird jedoch nicht provisorisch verlängert, sie bleibt von Anfang an in ihrer originalen Länge.

Gleisbauarbeiten zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße

Gleisbauarbeiten zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße. Neue Gleise und Kabeltrassen werden verlegt.

Kabeltrassen für die S-Bahn

 

Auch westlich des Bahnhofs Warschauer Straße werden neue Kabelschächte für die künftige Signaltechnik verlegt.

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Autor: Stefan Metze

Hallo, ich bin Gründer und Hauptautor des Ostkreuzblogs. Das Ostkreuzblog wurde mit Beginn der Bauarbeiten am 01.01.2006 ins Leben gerufen. Mein Profil bei Twitter, Google+

15 Kommentare

  1. Wenn die nördliche Seite verlängert wird fährt dort wahrscheinlich die S-Bahn Richtung Mitte, oder?

    Wo wird die Bahn Richtung Ostkreuz fahren? Weiterhin am alten Bahnsteig A?
    Falls ja, wie soll der Bahnsteig A dann abgebrochen werden?

    • Ja, die Bahnen Richtung Ostkreuz halten weiterhin am Bahnsteig A.
      Es werden jetzt nach Verschwenken der Gleise die alten Fundamente der Eingangshalle zwischen Bahnsteig A und B abgetragen. Es müssen im Bereich des Bahnsteigs B Fundamente für die neue Halle gesetzt werden.

      Der alte Tunnel zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße muss ebenfalls zugeschüttet werden. Erst dann, so meine Vermutung, wird das stadtauswärts Gleis an den Bahnsteig B temporär heran geführt und man kann damit beginnen den Bahnsteig A neu zu bauen.

  2. Soll das momentan entstehende nördliche S-Bahn-Gleis eigentlich direkt mit Ks-Signalen versehen in ein ESTW eingebunden weerden oder installiert man für 2-3 Jahre nochmal „Alttechnik“, wie 2010 etwa in Adlershof und Baumschulenweg geschehen?