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Ostkreuz Umbau verzögert sich weiter

Der Umbau des Bahnhofs Ostkreuz verzögert sich weiter, die Baugenehmigung kommt später als erwartet. Außerdem sei noch immer nicht klar ob der Ringbahnsteig nun eine Halle bekommt oder komplett darauf verzichtet wird.

…der Artikel dazu in der Berliner Zeitung.

Autor: Stefan Metze

Hallo, ich bin Gründer und Hauptautor des Ostkreuzblogs. Das Ostkreuzblog wurde mit Beginn der Bauarbeiten am 01.01.2006 ins Leben gerufen. Mein Profil bei Twitter, Google+

4 Kommentare

  1. @Werner: Auch hier wegen des „Link-Sterbens“ im Textarchiv der Berliner Zeitung noch mal der komplette Artikel nach der Copy&Paste-Methode:

    Lässt die Bahn ihre Kunden im Regen stehen?
    Umbau am Ostkreuz lässt auf sich warten
    06.05.2006

    Lokales – Seite 25

    Peter Neumann

    Die seit langem erwartete Genehmigung für den Umbau und die Erneuerung des Bahnhofs Ostkreuz verzögert sich weiter – aber diesmal angeblich nur um wenige Wochen. Nachdem der Planfeststellungsbeschluss für Juni angekündigt war, wird er nun für Sommer 2006 erwartet. Das sagte Bettina Baader, die Sprecherin des Eisenbahn-Bundesamtes, der Berliner Zeitung. Vor Ende Juli sei nicht damit zu rechnen. Außerdem wurde bekannt, dass die Frage, wie die Ringbahnsteige überdacht werden, noch nicht beantwortet worden ist. Dem Vernehmen nach war bahnintern diskutiert worden, die vorgesehene Halle komplett aus den Plänen zu streichen. Das hätte auch für die S-Bahn-Fahrgäste weniger Wetterschutz bedeutet. Trotzdem sind die Planer der Deutschen Bahn (DB) optimistisch, dass das Bauprojekt im geplanten Umfang beginnt.

    Das Ostkreuz, das mit seinen bunt zusammengewürfelten Teilen wie ein Museumsbahnhof anmutet und ohne Fahrtreppen auskommen muss, gilt als der wichtigste S-Bahnhof Berlins. Mehr als 100 000 Fahrgäste steigen hier täglich ein, aus oder um – vor allem um. 411,3 Millionen Euro soll der Umbau kosten, mit neun Jahren Bauzeit wird gerechnet. Damit ist dies nach Fertigstellung der neuen Bahnanlagen in der Innenstadt das nächste große DB-Projekt in Berlin. Um die Kosten zu senken, wurden verschiedene Sparvarianten durchgerechnet.

    Dabei geriet den DB-Experten offenbar auch die geplante 135 Meter lange Halle ins Visier, die Fahrgäste auf der Ringbahn vor Wind und Wetter schützen soll. Schon früher war gefordert worden, den dort vorgesehenen Bahnsteig für den Regionalverkehr lediglich mit einem regulären Flachdach auszustatten – die Fahrgastzahl würde eine Halle nicht rechtfertigen. Daraufhin wurde ernsthaft diskutiert, für den stark frequentierten S-Bahnsteig ebenfalls nur ein Flachdach nach Norm vorzusehen. „Die Chancen für eine Halle standen nicht gut“, hieß es.

    Doch dem Vernehmen nach konnten die Fachleute inzwischen intern überzeugt werden, dass eine solche geschlossene Ãœberdachung erforderlich ist – nicht nur, um die Fahrgästen auf der exponiert gelegenen Ringbahnüberführung besser zu schützen, sondern auch, weil sonst Umplanungen erforderlich würden. Jetzt muss allerdings noch die Finanzierung der Halle geklärt werden – zum Beispiel in Gesprächen mit dem Land Berlin. Einstweilen werde auf dem Ring so gebaut, dass die Halle zumindest später nachgerüstet werden kann.

    Inzwischen hat die DB ihre Absicht, das Ostkreuz umzubauen und zu erneuern, erneut im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gegeben. Dort ist unter anderem von sechs neuen Brücken, fünf neuen Bahnsteigen und einer behindertengerechten Gestaltung die Rede. 15 Kilometer Gleise sollen neu- oder umgebaut werden. Wie berichtet wird die Nordkurve, die von der Stadtbahn zum Ring führt, abgebaut. Am Abend des 27. Mai will der Verein Historische S-Bahn diese Verbindung ein letztes Mal befahren, bevor sie kurz darauf gesperrt wird. Der Damm bleibt erhalten und wird mit einer Baumreihe bepflanzt werden – als Erinnerung.

  2. Naja immerhin wird nur noch um Monate nicht Jahre verschoben wie das Stadtmagazin treffend bemerkte.
    Insgesamt hat sich in Fdh ja schon einiges getan, wenn auch noch die Hunde nicht mehr überall hinmeiern kann es ganz nett werden.

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