Noch einmal: Der Umbau des Ostkreuzes ist deutlich komplizierter als der Bau des Bahnhofs Südkreuz oder gar der Dioxidwelt.
Was am Ostkreuz passiert, kann man vielleicht folgendermaßen vergleichen:
Sie bauen Ihr Haus völlig um, neues Fundament, neue Wände, neues Dach, neue Heizung, neue Haustechnik, sodass am Ende vom alten Haus nur ein paar schöne alte Türklinken und Balkongitter übrig bleiben, ansonsten ein völlig neues Haus, mit mehr und größeren Zimmern da steht.
Und das ganze wohlgemerkt, ohne dass Sie aus dem Haus ausziehen, sondern so, dass Ihnen während der ganzen Bauzeit eine benutzbare Wohnung mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad zur Verfügung steht.
Das geht natürlich nur, indem immer nur kleine Abschnitte umgebaut werden und viele Provisorien geschaffen werden.
Und dann kommen Sie und verweisen auf den Nachbarn, der sein Haus auf der grünen Wiese in kürzerer Zeit gebaut hat.
]]>Das hat auch niemand behauptet…
]]>Und ab hier würde ich mich gerne aus der Diskussion die bis hier noch sachlich verlief gerne verabschieden
]]>Ach, die diversen Neubauprojekte am Leipziger und Hardenbergplatz werden von öffentlichen Stellen mit öffentlichen Geldern realisiert???
Ich muss etwas verpasst haben…
]]>Die inhaltliche Bedeutung des Wortes „Querfinanzierung“ scheint Dir/Ihnen wohl nicht ganz klar zu sein… 🙂
]]>Na direkt hat sich die FIFA nicht beteiligt – aber Infrastrukturmaßnahmen zur FIFA WM werden durch Ticketverkauf und Werbeinnahmen querfinanziert… Da hätten Sie aber selbst drauf kommen können…
]]>Dass wenn mit öffentlichen Geldern gebaut wird weniger ein Ende in Sicht ist, als wenn ein privater Großinvestor im Spiel ist?
]]>Genau so ist das. In Südkreuz waren damals „nur“ die beiden einfachen Haltepunkte „Papestraße“ der S-Bahn in Betrieb und der Neubau wurde quasi daneben errichtet – die Gleise später eingeschwenkt. Das war also viel einfacher als jetzt in Ostkreuz. Und die Sauerstoffwelt entstand übrigens auf vorher komplett beräumtem Baugrund…
Mir wäre auch neu, dass sich die FIFA finanziell an irgendwelcher Verkehrsinfrastruktur im Rahmen der WM 2006 beteiligt hätte.
]]>Mit Verlaub, der Bau einer Turnhalle, oder auch der Bau des Bahnhofs Südkreuz, ebenfalls weitgehend auf grüner Wiese, sind doch wohl ein klein wenig was anderes als der völlige Abriss und Neubau eines Kreuzungsbahnhofes von mehreren S- und Fernbahnlinien wie dem Ostkreuz – und zwar „unter dem rollenden Rad“, also ohne dass die S-Bahn oder die Fernbahnstrecken längere Zeit eingestellt werden.
Wenn Sie es besser können, bitte, machen Sie Vorschläge, wie es besser gegangen wäre.
Übrigens hat der „berühmte“ Herr Azer, der den Bau des Hauptbahnhofes geleitet hat und da (sowie später bei Stuttgart21) zu einigem Ruhm gekommen ist, beim Projekt Ostkreuz entnervt das Handtuch geschmissen und gefordert, das Ostkreuz ein paar Jahre komplett stillzulegen, um in Ruhe bauen zu können.
Und der Umbau des Ostkreuzes wurde im Jahr 2008 begonnen.
]]>Was will uns denn obiger Kommentar bitte genau sagen???
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