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Baugeschehen am Ostkreuz verlagert sich nun nach Osten

EÜ Karlshorster Straße
Neuer Fahrdraht für die Tram 21 unter den Bahnbrücken Karlshorster Straße

Nachdem nun der neue Bahnsteig D am Bahnhof Ostkreuz in Betrieb genommen wurde und an den alten zuvor noch für die S-Bahn Richtung Lichtenberg genutzten Anlagen fleißig demontiert wurde, verlagern sich die Arbeiten nun erst mal weiter auf die östliche Seite des Ostkreuzes.

Eine Anmerkung noch zur Infrastruktur des Bahnsteigs D. Viele werden von Euch mitbekommen haben, dass die Rolltreppen und Aufzüge nicht zuverlässig oder eher gar nicht funktionieren. Ich habe bei der Bahn via Twitter nachgefragt und erhielt folgende Antwort:

Es gibt also scheinbar massive Probleme mit der Stromversorgung. Denn die Nichtfunktion der Rolltreppen auf Bahnsteig D wirkt sich auch auf alle anderen Rolltreppen und leider teilweise auch auf die Aufzüge aus. Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum man von Seiten der S-Bahn die 100%ige Barrierefreiheit des Bahnhofs noch nicht per PM verkündet hat. Sehr schade, aber dennoch ist der neue Bahnsteig D eine weitere Etappe zum modernen und leistungsfähigen Umsteigeknoten.

Nun aber zum aktuellen Baugeschehen. Ich kommentiere das am besten wieder unterhalb der Bilder, so wie ich die Baustelle abgelaufen bin.

Zwischen Frankfurter und Ostbahn
an der Karlshorster Straße verstärken sich die Bauaktivitäten nun auch an den alten S-Bahnbrücken der Linien S5, S7 und S75

Ausgang Hauptstraße S-Bahnhof Rummelsburg
Am Trogbauwerk in Rummelsburg wurde der Ausgang Hauptstraße nun wieder geöffnet. Bleibt zu hoffen dass das alles noch mit Klinkern verkleidet wird.

Trogbauwerk  Rummlesburg
An den fertigen Blöcken des Trogbauwerks wird nun der Aufbau der lastverteilenden Betonplatte vorbereitet. Für Kabelkanäle usw. wird die Betonplatte etwas überstehen, ähnlich wie bei der Stadtbahn in Mitte.

Stützwand Rummelsburg
Östlich des Ausgangs Hauptstraße geht das Trogbauwerk in eine Betonstützwand über. Hier wachsen nun auch die ersten Betonblöcke in die Höhe

EÜ Karlshorster Straße
Letzte Arbeiten an der neuen südlichen Brücke der EÜ Karlshorster Straße bevor hier ab 18.10. der Verkehr durch darf

Aufschüttung Bahnsdamm
Westlich der neuen Brücke wird der nun breitere Bahndamm für das dritte Fernbahngleis aufgeschüttet. Im Frühjahr 2015 soll das neue dritte Fernbahngleis durchgehend von der Warschauer Brücke bis zur EÜ Schlichtallee in Betreib genommen werden.

Vorbereitung Brückenaushub
Ein Blick von der Kynaststraßenbrücke auf den Bereich der alten S-Bahntrasse nach Lichtenberg. Hier ist zur Zeit der Kampfmittelräumdienst im Einsatz, weiter vorn wird eine Fläche planiert und befestigt. Vermutlich wird hier der Kran aufgestellt um die beiden alten Brücken auszuheben.

Letzte alte Gleisreste
Östliches Gleisvorfeld des Bahnhofs Ostkreuz. Ein letztes Stück altes Gleis Richtung Lichtenberg ist noch übrig. Auf der Fläche in der Bildmitte wird in den nächsten Monaten die Stabbogenbrücke für die S3 entstehen.

Letztes Gleis vom Bahnsteig E
Auch an anderer Stelle geht es wenn nicht ganz so gut sichtbar weiter. Der alte Bahnsteig D hat sein letztes Gleis nun verloren. Somit sind alle ehemals originalen Gleise am Ostkreuz abgebaut, bzw. in neuer Lage wieder aufgebaut.

Bahndamm Verbindungskurve
Oben auf dem Bahndamm der Verbindungskurve der S9 wird der Einbau der ersten Brückenteile für die Verbindungskurve vorbereitet.

Dienstgebäude Bahnsteig D
Der Aufbau des historischen Dienstgebäudes auf dem Bahnsteigs D schreitet weiter voran. Gespannt dürfen wir sein was dieses Gebäude dann nach Fertigstellung beherbergen wird.

Alter Bahnsteig E
Blick auf den alten Bahnsteig E. Auf der Fläche in der Bildmitte wird nach Abriss des Bahnsteigs dann der Schlitzwandbagger für die A100-Vorleistung wieder aktiv.

Autor: Stefan Metze

Hallo, ich bin Gründer und Hauptautor des Ostkreuzblogs. Das Ostkreuzblog wurde mit Beginn der Bauarbeiten am 01.01.2006 ins Leben gerufen. Mein Profil bei Twitter, Google+

1 Kommentar

  1. Hallo Stefan, ich glaube nicht, dass die Trogwand verklinkert wird sonst hätte man sich bestimmt nicht die Arbeit gemacht, die Schaltafeln mit dünnem Blech zu beschlagen, um den optischen Effekt von Viaduktbögen zu erzeugen.