Es wurden 24m tiefe seitliche Schlitzwände gebohrt und betoniert sowie die Tunneldecke. Eine Tunnelsohle in 24m Tiefe wurde nicht erstellt, ebenfalls wurden die Ausschachtungen nur bis auf die Unterkante der zukünftigen Tunneldecke (also nicht 24 Meter tief) vorgenommen. Eine derart tiefe Baugrube (ggf. mit Grundwasser gefüllt wie am Hbf seinerzeit) wäre aufgefallen und vor allem hätte viel mehr Bauzeit in Anspruch genommen. Die Verfahrensweise ist im Übrigen Analog zur Baustelle Unter den Linden. Auch hier wurden mittlerweile die Schlitzwände erstellt und der Tunneldeckel. Aufgegraben wird dann, während oben der Verkehr wieder rollt. Ob das am Ostkreuz allerdings jemals passieren wird, steht noch in den Sternen…
Die Injektionsmaschinen waren für die Erstellung der Schlitzwände notwendig. Wie das genau geht, kann man auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Deckelbauweise nachlesen :-).
Hmmm, das würde den späteren Ausbau aber erheblich verkomplizieren. Es war auch Wochen lang eine Injektionsmaschine vor Ort.
]]>Meines Wissens wurden nur die beiden Wände und der Deckel genaut, also keine Sohle.
]]>Bei der Vorleistung wurden die Seitenwände, die Sohle und jetzt der Deckel gebaut. Wenn dann der 17. Bauanschnitt der A100 kommt wird der Tunnel unter Tage Bergmännisch ausgeschachtet, wobei man permanent in einer sicheren Hülle aus Beton arbeitet und oben drüber ungestört der Bahnverkehr rollen kann. Es wird dann die Zwischendecke, Fahrbahnen und natürlich die technische Ausrüstung eingebaut.
]]>wurde eigentlich nur die Decke des A100-Tunnels gebaut oder die ganze Röhre? Wie wird im ersten Fall dann nachträglich für Röhre unter dem Deckel gebaut?
Viele Grüße
Markus