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Straßenbahntunnel statt A100 Tunnel am Ostkreuz

Der Ausbau der A100 zur Frankfurter Allee rückt in immer weitere Ferne und wenn die A100 von Neukölln jemals weitergebaut werden sollte dann höchstwahrscheinlich nur bis zum Treptower Park.

Grund genug die bisherigen Planungen am Bahnhof Ostkreuz zu überdenken. Hier soll in Vorleistung die Tunneldecke der A100 unter den Bahnsteigen D und E mitgebaut werden. Das macht wenig Sinn wenn die A100 mit großer Mehrheit von Politik und Bürger an dieser Stelle der Stadt abgelehnt wird und würde zu einem der berühmten ungenutzten Berliner Vorleistungen verkümmern.

Wir haben uns Gedanken gemacht und schlagen zwei Varianten zum Ausbau der Straßenbahn am Ostkreuz vor, bei einer Variante würde auf den Ausbau der A100 im Bereich Ostkreuz verzichtet werden. Am Ende dieses Artikels bitten wir Sie eine kleine Umfrage zu beantworten.
Vielen Dank!

Variante A – Straßenbahntunnel unterm Ostkreuz

In unserer Variante A für den Ausbau der Straßenbahn am Ostkreuz, würde auf den weiteren Ausbau der A100 vom Treptower Park zur Frankfurter Allee verzichtet werden. Denn der Platz der unter dem Bahnhof Ostkreuz für die A100 vorgesehen ist, würde für einen Straßenbahntunnel mit unterirdischer Haltestelle unterhalb der Bahnsteige D, E und Ru benötigt werden.

Diese Variante würde die Straßenbahnlinien M13 und 21 in das Ostkreuz integrieren, jedoch auf eine Straßenbahn in der Boxhagener Straße verzichten, sie dafür aber auf die Stralauer Allee zum Ostbahnhof bringen und sähe wie folgt aus:

Tram M13: von Frankfurter Allee kommend würde die M13 über die Holteistraße hinaus nicht in die Wühlischstraße abbiegen wie bisher, sondern weiter bis an den Bahndamm der S-Bahn am Ende der Helmerdingstraße links in die Revaler Straße abbiegen und in Richtung Osten führen. Kurz vor dem Lehnbachplatz würde der Tunnel der zur Unterquerung des Ostkreuzes dient beginnen. Er läge einige Meter westlich der historischen Fußgängerbrücke und würde hier parallel zu dieser auch eine unterirdische Haltestelle aufnehmen, mit Auf- und Abgängen sowie Aufzügen direkt zu den Ausgängen Sonntagstraße und Markgrafendamm/Hauptstraße und direkt zu den Bahnsteigen D, E und Ru.

Weiter in Richtung Süden führend würde der Tunnel zwischen Markgrafen Damm und Bahndamm der Ringbahn wieder enden (das ist die Stelle an der die A100 ebenfalls in einen Tunnel führen würde). Weiter führt die Strecke dann auf der freigehaltenen A100 Trasse bis zur Straße Alt-Stralau und biegt hier rechts auf die Straße Alt-Stralau/Stralauer Allee ab und führt dann entlang der Stralauer Allee bis zum Endpunkt Ostbahnhof oder auf die später querende Strecke an der Oberbaumbrücke Richtung Hermannplatz.

in Variante A enthalten ist auch die Streckenführung der Straßenbahnlinie 21, sie sähe wie folg aus:

Tram 21: vom S-Bahnhof Rummelsburg würde die Linie 21 nicht mehr rechts in die Karlshorster Straße abbiegen, sonder weiter auf der Hauptstraße Richtung Westen führen und hier kurz vor Beginn der alten Wendeschleife in der Mitte der Straße über eine Rampe ebenfalls in einen Tunnle führen. Dieser Tunnel würde einen leichten Bogen in süd-westliche Richtung machen, um dann in nord-westliche Richtung in den Tunnel der im Beispiel der M13 beschrieben wurde zu münden. Die Linie 21 könnte dann ebenfalls an der unterirdischen Haltestelle unter dem Ostkreuz halten.

Richtung Norden geht es dann auf der für die M13 beschrieben Strecke weiter bis zur Holtei Ecke Wühlischstraße, hier würde die 21 auf die Wühlischstraße abbiegen und dem alten Sreckenverlauf der M13 folgen. Wo die 21 dann ihr vorläufiges Ziel im Norden finden wird bleibt hier erst mal offen. Für die Wegfallende 21 in der Boxhagener Straße ist dann der Bus 240 zuständig. Um die Viktoriastadt besser zu erschließen, kann der Bus 194 über Stadthaustraße und Türschmidtstraße geführt werden.


Straßenbahn unterm Ostkreuz auf einer größeren Karte anzeigen

Rostocker Vorbild
Der Tunnel und die Tiefhaltestelle für die Straßenbahn unterm Ostkreuz könnten nach Rostocker Vorbild gebaut werden, wie hier in den Videos zu sehen der Tunnel unter dem Hauptbahnhof Rostock

Variante B – Straßenbahn über die Sonntagstraße – A100 unterm Ostkreuz

Im Prinzip ist die Variante B die bisher publizierte. Sie sieht vor die Straßenbahn 21 von der Markgrafenstraße kommend zum Vorplatz des Bahnhofs Ostkreuz zu führen um Sie dann Richtung Norden durch die Sonntagstraße in die Strecke der M13 an der Wühlischstraße einzubinden.

Bei Variante B würde auch die geplante A100 unter dem Ostkreuz berücksichtigt werden. Südlich des Ostkreuzes geht die A100 in einen Tunnel über, führt als Doppeltunnel übereinander unter dem Ostkreuz Richtung Norden durch die Neue Bahnhofstraße und Gürtelstraße Richtung Frankfurter Allee.

Genauere Planungen liegen hierzu noch nicht vor, auch nicht zum Linienkonzept der Straßenbahn für diese Variante. Die M13 würde hier in dieser Variante das Ostkreuz nie berühren.

Weitere Informationen dazu auch in der Broschüre der Deutschen Bahn zum Ostkreuz.

Am Ende unsere Umfrage dazu

Autor: Stefan Metze

Hallo, ich bin Gründer und Hauptautor des Ostkreuzblogs. Das Ostkreuzblog wurde mit Beginn der Bauarbeiten am 01.01.2006 ins Leben gerufen. Mein Profil bei Twitter, Google+

18 Kommentare

  1. Ich bin gegen die A100, denn sie ist keine Verkehrsentlastung sondern bringt nur
    Probleme.
    Denn der ganze Verkehr würde sich um den Bahnhof Treptower Park und Frankfurter Allee
    stauen wenn die A100 so gebaut würde wie sie geplant ist.
    Alternativ würde ich die A100 wenn sie nicht vermeidbar wehre würde ich sie eher mehr Richtung Bisdorfer Kreuz verlegen.
    Und den Tunnel unter dem Ostkreuz für die TRAM nutzen!

  2. Die Umfrage ist recht einseitig. Beide Tunnel (Variante A und A100) sind viel zu teuer und nicht finanzierbar. Die Streckenführung nach Variante A ist quatsch, weil es eine Parallelstrecke zur S-Bahn darstellt. (Ostkreuz-Ostbahnhof) Viel wichtiger ist die Sanierung aller Brücken der S-Bahnstecke rund um Ostkreuz. Dort ist noch viel zu tun!

  3. Ich kenne die Strassensituation ums Ostkreuz herum seit langem und halte den bisherigen Zustand für katastrophal! So kann es langfristig keinesfalls bleiben. Als motorisierter Service-Techniker habe ich diese Gegend, wenn möglich, gemieden. Unsere Firma hat bei der Einsatzplanung eine Linie etwa entlang der Spree für tabu erklärt, d.h. die Kollegen möglichst nicht diese Linie kreuzen lassen, denn fast immer raubte der Stau dort Arbeitszeit und Freizeit! Die A100 würde damit sofort aufräumen! Ich glaube nicht, dass ohne Autobahn künftig diese Gegend zur Ruhe käme. Nicht jeder (eher nur wenige Leute) kann aus den verschiedensten Gründen derzeit und auch in absehbarer Zeit auf das Auto (jeglicher Bauform, vor allem im Gütertransportsinne und Service) verzichten. Schon eine etwas grössere Werkzeugtasche macht Dienstfahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich. Mögen die Planer reale Zahlen für eine sachliche Diskussion zugrunde legen und dann die richtige Entscheidung treffen. Vielleicht gibt es auch bescheidenere Lösungen als eine Autobahn, um diese Gegend besser passierbar zu machen, ohne gleich den totalen Kahlschlag machen zu müssen.

  4. die idee mit der unterirdischen haltestelle halte ich eigentlich für gut, doch sehe ich auch das problem mit der treskowallee, hierfür sollte es DRINGEND eine umfahrung geben, denn der verkehr wird nicht weniger. die strassenbahn über den vorplatz fahren zu lassen halte ich hier für geeigneter, denn auch so lassen sich die verkehrsmittel vereinen und wie vauxi den vorschlag machte, kann auch auf dem vorplatz eine gemeinsame trassennutzung realisiert werden

  5. … also, das Ostkreuz ist der grösste Umsteigebahnhof seit alters her. Wie in den anderen Kommentaren schon erwähnt, sollte dieser Verkehrsknotenpunkt RICHTIG ausgebaut werden. Südkreuz wurde mächtig ausgebaut (vorher S-Bahnhof General Pape Strasse); der Hauptbahnhof wurde mit trara begleitet: … und nun soll hier am Ostkreuz nur halbheiten her?? 😮
    Ich bin täglich genervt vom Autoverkehr,der versucht durch dieses Nadelöhr in Richtung Norden und Osten zu kommen. Die A100 muss weitergeführt werden (Stadtring schließen); alle ÖPNV-Linien an Ostkreuz anbinden und die Streckenführung der Strassenbahnen sinnvoll verlegen.
    Na dann kann man auch wieder von Lebensqualität sprechen !!!

  6. Tunnelführungen nach Rostocker Vorbild halte ich für Berlin als angehender Bauingenieur zwar nicht für UNmöglich, aber ich sehe es vielmehr als reine Geldverschwendung in diesem Bereich eine solche anzulegen. Die vorhandene Trasse der 21 übers Ostkreuz zu führen dagegen begrüße ich sehr, ebenso für die M13, allerdings NICHT unterirdisch, sondern nur (wie bis jetzt auch vorgesehen) an den Bahnhof näher ran.

    Ein Tunnel für die Tram wäre in vielerlei Hinsicht schwachsinnig.
    1. Die M13 fährt ohnehin schon über die Frankfurter Allee (dort fährt die Ringbahn) und endet an der Warschauer Straße (Stadtbahn).
    2. Die 21 fährt schon über die Marktstraße, wozu dann extra über die Hauptstraße und einen unglaublich teuren Tunnel fahren lassen, wenn es die viel billigere Variante über den Bahnhofsvorplatz gibt? (so wie jetzt geplant)
    3. Bei der 21 handelt es sich nicht um eine M-Linie, die 21 führt ja quasi nur in die Pampa und fährt auch nur bis 23h.
    4. Die gesparte Umsteigezeit bei einem unterirdischen Bahnhof würde nur um Sekunden von der Umsteigezeit zu eine Straßenbahnhaltestelle auf dem Bahnhofsvorplatz abweichen – mit Sicherheit.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Sollte es ein Volksbegehrten für soetwas geben, werde ich auswandern. 😀

    So sehr ich das Begehren eines solchen Bauwerks auch verstehe – sicher wäre es für den ein oder anderen eine Attraktion – es wäre äußerst unverantwortlich einen Tunnel wie in Rostock über Ostkreuz bauen zu lassen.

    Dann doch lieber zur Entlastung des Individualverkehrs beitragen!

  7. Der Autoverkehr ist aus Berlin nicht wegzudiskutieren.
    Dessen Verbesserung ist auch immer ein Gewinn für die Umwelt. Daher sollte der A100 Tunnel nicht entfallen.
    Andererseits ist natürlich der Ausbau des Nahverkehrs ein Schwerpunkt.
    In dieser Hinsicht vermisse ich die Variante C
    Also beides bauen.
    Ihre Umfrage ist schon deshalb wertlos, da diese Variante von vornherein ausgeschlossen wird.

  8. die idee mit der unterirdischen haltestelle halte ich eigentlich für gut, doch sehe ich auch das problem mit der treskowallee, hierfür sollte es DRINGEND eine umfahrung geben, denn der verkehr wird nicht weniger. die strassenbahn über den vorplatz fahren zu lassen halte ich hier für geeigneter, denn auch so lassen sich die verkehrsmittel vereinen hierbei kann dann sogar über eine gemeinsame trassennutzung durch tram und bus nachgedacht werden wie zum beispiel in köpenick

  9. die idee mit der unterirdischen haltestelle halte ich eigentlich für gut, doch sehe ich auch das problem mit der treskowallee, hierfür sollte es DRINGEND eine umfahrung geben, denn der verkehr wird nicht weniger. die strassenbahn über den vorplatz fahren zu lassen halte ich hier für geeigneter, denn auch so lassen sich die verkehrsmittel vereinen und wie vauxi den vorschlag machte, kann auch auf dem vorplatz eine gemeinsame trassennutzung realisiert werden

  10. die idee der unterirdischen haltestelle finde ich auch nicht schlecht, in diesem zusammenhang sollte allerdings auch eine gemeinsame nutzung mit dem bus überdacht werden, so wie es auch in köpenick der fall ist.

  11. hi leute,
    wann soll denn der ganze umbau anfangen?
    bin nämlich grad am überlegen ob ich in die neue bahnhofsstraße ziehe.
    hatte vor da so 2 jahre, also bis ende meines studiums zu bleiben.
    wird da in dem zeitraum schon angefangen?
    bzw. bekommt man da in der bahnfosstraße von dem baulärm usw. überhaupt was mit?

    wäre dankbar für antworten.

  12. Wann gibt es mal wieder ein Update ? Bin beruflich für 6 Monate in Wolfsburg und mich würde es wirklich mal interessieren wie es am Ostkreuz aussieht.

    Gruß

  13. Pro A100-Tunnel! Und langfristig Schließung des innerstädtischen Autobahn-Rings.
    Wenn die Chance amm Ostkreuz jetzt nicht genutzt wird, dann wohl in den nächsten 100 Jahren nicht; daher wohl auch A100 😉
    Aber die Stadtexperten können anscheinend nur km-lange Geister-U-Bahntrassen bauen, umd dann darin Opern aufzuführen …

  14. Fakt ist ja nun mal das die Autobahn sehr wichtig für die Stadt ist. wenn man mal in der Treskowallee war weiss man was ich meine.Um das Chaos nicht noch größer zu machen sollte die Straßenbahnvariante echt 5xmehr überdacht werden als alles andere. Haltestellen und Trasse nehmen soviel Platz weg und das auf der Strahlauer Allee? Nein Danke da geht ja jetzt schon nichts mehr. Erst mal muss geklährt werden was mit der Autobahn nun ist kommt sie ja oder nei. es gibt nur ja oder nein. Und keine eventuelle Sachen. Und dann sollte über eine Sinnvolle Linienführung nach gedacht werden. Vieleicht sollte man nun entlich mal ne Brücke über Die Bahn am Blockdammweg bauen und ne Brücke übewr die Spree an der O2 World. Dann würde es in Ostkreuz auch anders aussehen. Aber immer nur halbe Sachen in der Stadt hilf keinem. der Hauptbahnhof hat bis heute noch keine Straßenbahn,Nord-Süd S-Bahn und keine U-Bahn. Köpenik ob wohl man damals beim bau des Forum allen Mietern eine Regionalbahn versprochen hat,
    hat bis heute diese nicht. Also wenn dann sollte man efektiv bauen und nicht nur halbe Sachen machen.
    Vorallem sollten Bauvorhaben in einem Zuge geschehen
    und nicht in meheren Etappen mit jahrelangen Unterbrechungen. Weil vielöeicht das Geld alle ist oder sich ein Anwohner beschwert. Das Projekt ist für Milionen von Bürgern und da sollten ein zwei Bürger oder Anwohner, aus welcher Straße auch immer, ihre Interessen überdenken. Man kann nun mal nicht allen alles gerecht machen. Deswegen sollte da das Mehrheitsrecht zählen. Nicht das Recht von dem der den besseren Anwalt hat.

  15. Also ich bin in erster Linie Befürworter des Autobahnausbaus der A100 zur Frankfurter Allee, allerdings kann ich die aktuelle Planung der Trassenführung nicht ganz nachvollziehen. Ich bin der Meinung, dass die A100 leichter östlich der Ringbahn geführt werden sollte, dort ist doch vom Dreieck Neukölln bis zur Frankfurter Allee nahezu viel mehr Platz für Einschnittstrecken als westlich davon möglich.

    Was die Straßenbahn angeht: Hmmm diese sollten dort gebaut werden, wo sie auch benötigt werden. Die aktuelle Planung (also Variante B) ist an sich ganz ok, wobei die Tunnelführung (dann tatsächlich unterm Ostkreuz, so wie die einstige A100 Planung) zumindest eine interessante Variante für die 21 ist. Was aber ansonsten die Straßenbahnen angeht: Sie sollten dort gebaut werden, wo sie einigermaßen zügig vorankommen (siehe Beitrag Renè) und das S- und U-Bahnangebot sinnvoll ergänzen, also bitte keine derartigen Parallelführungen! Ãœber eine Trassenführung zum Hermannplatz wurde hier nicht nachgedacht, die Sauerstoffarena ist doch auch durch die S-Bahn gut genug erschlossen! Die M13 oder noch eher die M10 sollten dann zum Hermannplatz weitergeführt werden.

    @ Marcus: Dass hier öfter abgewichen wird, kann ich bestätigen.
    Was sagt ihr dazu?

  16. Ich schließe mich dem 1. Kommentar vollständig an.
    Statt die Defizite des Ostkreuzblogs hinsichtlich Aktualität und inhaltlicher Tiefe zu beseitigen, mutiert die Seite offensichtlich zu einer politischen Plattform. Das wird mich in Zukunft davon abhalten, die Seite zu besuchen.
    Im Ãœbrigen ist die Bewertung des Sinns und Nutzens einer Straßenbahnstrecke etwas komplexer, als in Google Maps ein paar Striche zu malen.

    Andrè

  17. Die Idee einer unterirdischen Straßenbahnhaltestelle finde ich gut. Als zukünftiger (doppelter) Regionalbahnhof sollten dort möglichst viele Verkehrsmittel integriert werden.

    Allerdings finde ich den Trassenvorschlag mit der M13 nicht so gut. Nehmen wir an, es wird nun wirklich der 16. Bauabschnitt gebaut werden, wird der Verkehr auf der Stralauer Alle noch weiter zu nehmen – es ist immerhin die Hauptabflußrichtung. Ich kann mir nicht vorstellen, die Bahn dann auf dieser Straße zu führen. Wo sollen die Haltestellen denn hin? Wenn dann wäre eher eine Führung über Corinth- oder Persiusstraße sinnvoller, weiterführend unter der Warschauer Brücke und in Höhe Sauerstoffhalle dann entlang der Mühlenstraße führen. Alternativ könnte ich mir auch die 104 als Straßenbahn vorstellen (mit seperater Brücke über der Spree).

  18. Halte den Tunnel für langfristig überaus sinnvoll. Fahre zum Großteil ÖPNV und bin dennoch für eine spätere Verlängerung der A100 zur B1/B5.

    Die ÖPNV Anbindungen sind mE voll ok, aber ich kann alle Anwohner des Starßenzugs Treskowallee verstehen. Der Lieferverkehr in der Gegend benötigt eine Alternativroute zur nächsten Autobahn. Eine Rot/Rote Regierung ist ein worst case Szenario für die A100. Aber selbst diese Regierung hat die Pläne zum Ausbau der A100 über mehrere Jahre gestützt.

    Die Eine Betonplatte unterm Ostkreuz ist kein riesiger Kostenfaktor. Wer diese Platte mit den toten Ubahnhöfen in der Stadt vergelicht, betreibt keine sinnolle Argumentation.

    Wer ist eingentlich „Wir“ in dem Satz „Wir haben uns Gedanken gemacht…“ Existiert für diese eigenwillige Idee wirklich schon eine Bürgerinitative? Falls ja: Wieso bekommt eine BI die Möglichkeit, diese Seite, die dazu gedacht ist den Bauvortschritt am Ostkreuz zu dokumentieren, als Plattform für ihre Idee zu nutzen? So etwas gehört nicht auf diese Seite, und falls doch, sollte sie inhaltlich klar von der politisch neutralen Baudoku abgegrenzt sein.