Baustopp für den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz

S-Bahnstrecke von und nach Lichtenberg am Bahnhof Ostkreuz. Foto via Adlershofer

Keine Sommerlochmeldung, sondern scheinbar purer Ernst. Für den Umbau des Bahnhofes Ostkreuz wurde ein Baustopp verhängt. Schon vor einigen Wochen schrieb uns einer unserer Leser folgendes zum Baustopp am Bahnhof Ostkreuz:

Ich verfolge seit Januar 2006 Ihre Internet Seite. Eine sehr schöne, und Informationsreiche Internet Seite, über Berliner S-Bahn. Mir gefällt es. Weiter So!

Nun musste ich lesen das Sie nicht mehr Wissen, warum in Ostkreuz Bagger Still Stehen.
Sicher hatten Sie doch mal von Klagen Anfang des Jahres berichtet. Allerdings haben diese Klagen dicke Brocken hinterlassen. Da Vattenlfall Mitkläger von den Anwohner Friedrichshain/ Kreuzberg ist, wurde das von der Sachsen-Metropole ansässige Bundesverwaltungsgericht (BVG) der sofortige Baustop veranlasst. Jeder einzelne Bauvorgang müsse bis auf weiteres einzeln Beantragt werden. Noch heute seit 7 Monaten. Da ja Gerichte bekanntlich lange brauchen, sollte das also nicht wundern. (…)

Die Berliner Provinzposse um den Bahnhof-Ostkreuz geht nach einem kleinen Hoffnungsschimmer der geprägt war von einem Fast-Spatenstich munter weiter. Wieder mal ein Infrastruktur Projekt welches über Jahre hinweg, verzögert, behindert, zerredet und am Ende doch umgesetzt wird. Zur Zeit finden am Ostkreuz kleinere Kabelarbeiten und Bauvorbereitende Maßnahmen statt.

Es bleibt unerklärlich warum in den Bahneigenen Medien (Internet und Kundenzeitung) nichts über den Fortschritt bzw. Rückschritt am Bahnhof Ostkreuz zu lesen ist.

Tags: Baustopp Ostkreuz, Bahnhof Berlin Ostkreuz, Anwohnerklagen Ostkreuz, Verhinderung Ostkreuz Umbau

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6 Antworten zu „Baustopp für den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz“

  1. Avatar von Hummel
    Hummel

    Es ist wirklich ein Trauerspiel was hier abgeht,typisch deutsch, wie kann es angehen daß ein paar Hansels gegen eine solche Baumaßname klagen können die zum Wohle der Mehrheit ist.
    Und diese Leute sind auch wieder dann die ersten die jammern wenn der Bahnhof teilweise oder gar ganz gesperrt wird und sie ihren Arsch einen Bahnhof in welche Richtung auch immer weiterbewegen müssen.

  2. Avatar von Peter
    Peter

    Laut den Buch Berlin Ostkreuz worde der damalige Bahnhof Stralau – Rummelburg,heute Ostkreuz am 7.2.1882 in Betrieb genommen Warum gab es kein Bahnhoffest zum 125.Geburtstag ???
    Am besten den Vorschlag der Japner an nehmen.2 bis 3 Jahre dicht machen und dann die größeren Arbeiten durch führen. Wie zwischen Zoo und Charlottenburg.Das betrifft den S- Bahnabschnitt Ostbahnhof -Lichtenberg, Rummelsburg – Ostbahnhof sowie Treptower Park -Warschauer Str., Treptower Park -Frankfurter Allee.

  3. Avatar von Stephan
    Stephan

    Ich bin geschockt über die aktuellen Informationen! Ich muss sagen mich ärgert es am meisten, dass man nirgends etwas offizielles über das Bauvorhaben von der Deutschen Bahn bzw. von der DB Projektbau GmbH hört.

    Dieser Bahnhof ist sowohl für die Berliner als auch für die aus den Umland anreisenden Menschen von zentraler Bedeutung.

    Mein Mann wohnt selbst am Ostkreuz (Markgrafendamm) und ich muss sagen wenn wir nachts Fenster auf haben, ist das geknarre usw. lauter als das, was auf uns nach der Sanierung zukommen wird.

    Wieviel Jahre müssen wir noch warten??? Ich bin froh, dass zumindest hier ein kleines Diskussionsforum existiert. Danke an dieser Stelle für die Informationen.

  4. Avatar von Peter
    Peter

    Wer übernehmt die Verantwortung bei ein Einsturz von Ostkreuz??Die Kläger(Anwohner)der Senat?
    Zwischen 1860 und 1903 erbaut.Also kann aus gegangen werden von mehr 100 Jahre alter Bahnhof.
    Also warten wir alle auf den Supergau in Berufsverkehr,den Einsturz des Bahnhof.Mal sehen was dann passiert.Kein Zugverkehr und die Anwohner haben für ganze Weile Ruhe.Schönen Dank auch.

  5. Avatar von danii@chillfuck.de
    danii@chillfuck.de

    das ist echt eine sache, die mir an berlin sowas von
    ultra auf die nerven geht. alles, aber wirklich alles wird rausgezögert, verschoben, behindert und totdiskutiert. egal, ob es um einen popligen spielplatz geht, um ein paar kanalbäume, flughäfen oder bahnhöfe.
    pfff…

  6. Avatar von Axel

    Der entsprechende Artikel aus der Morgenpost findet sich hier:

    http://www.morgenpost.de/content/2007/01/31/bezirke/880037.html?send=1

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