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Viel hilft viel – die Ringbahnhalle am Ostkreuz wird mit Displays zugepflastert

Was nicht mehr zu retten ist, ist nicht mehr zu retten. So offenbar auch die erneute Zusatzbeschilderung in der Ringbahnhalle des Bahnhofs Ostkreuz.

Waren es anfangs viel zu wenige Displays und Hinweisschilder, so wird die Halle jetzt regelrecht mit standard Fahrzeilanzeigern zugepflastert. Prinzipiell ist eine Verbesseruntg der Fahrgastinformation ja begrüßenswert. Doch sollten die neuen nun zusätzlichen Displays auch nur schnöde Linie und Ziel des jeweils treppab befindlichen Gleises anzeigen, so haben sie keinen großen nutzen.

Auf nahezu allen Bahnhöfen der Stadtbahn kann man es mittlerweile beobachten: zahlreiche Touristen die keinerlei Orientierung durch das bloße Anzeigen von Ziel und Linie haben. Folge: es wird in die falsche Richtung gefahren, Türen aufgehalten, große Reisegruppen sorgen da mal schnell für Chaos und Verspätung.

Ganz ganz klein, neben dem grünen S ist der Hinweis dass es hier in die City geht.
Bei der Masse der Möglichkeiten werden sogar erfahrene Ostkreuznutzer ins Schlingern geraten.
Die standard Fahrzielanzeiger an den Treppenabgängen sollen es nun reissen.

Ein neues Konzept muss her

Der Bahnhof Ostkreuz hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Besonders mit Eröffnung des Hauptstadtflughafens und der damit verbundenen Umleitung des neuen AirPort-Express FEX wird den Bahnhof noch mal vor neue Herausforderungen stellen. Von daher sollte man sich in Berlin mit allen Beteiligten schnell ein neues Informationskonzept innerhalb des S-Bahnrings einfallen lassen. Ein Konzept das nicht nur stur die jeweilige Linie und das Linienende als Ziel angibt, sondern auch die wichtigen und richtigen Richtungen die für die vielen Besucher und Ortsfremden interessant sind.

3 Kommentare zu “Viel hilft viel – die Ringbahnhalle am Ostkreuz wird mit Displays zugepflastert

  1. ich bin wirkich schockiert über so viel durcheinander.
    ich verstehe nicht warum man offensichtlich kein interesse hat dem eindruck der absoluten geschmacks und planlosigkeit entgegenzuwirklen. völlig unverstnädlich. es ist überhaupt nicht erkennbar das es einen professionellen willen dazu gibt klarer zu sein und zu werden. die kommunikation in allen belangen (der architektur, der informationssytheme an den bahnhöfen und der scheinbaren untätigkeit auf baustellen) muss drigend(!) verbessert und nachvollziehbarer werden. es kann doch nicht sein das man mit dem kopfschütteln der menschen zuffieden ist. und die vielen fragen enstehen ja nur weil sich der eindruck der plan und kopflosigkeit so aufdrängt. bei dem was man sieht und versucht zu verstehen und dauernd ins leere läuft. ich bin wirklich schockiert und wirklich ratlos. wirklich.

  2. Der Bahnhof Ostkreuz ist zwar neu, aber derart hässlich und schnöde, dass man fast den alten Bahnhof, das Rostkreuz, vermisst. Gruselig ist die Bahnhofshalle, dreckig, unübersichtlich und zugeballert mit Ständen und Schildern. Die wiederaufgebauten Aufsichten und die Fußgängerbrücke passen Null zu dem Bahnhof, es wäre nicht groß aufgefallen, hätte man diese weglassen bzw. durch Neubauten ersetzt.
    Vom Bahnhof Warschauer Straße will ich mal gar nicht anfangen, wer das hässliche Ding geplant hat, gehört geteert und gefedert.

    • Hässlich bauen gehört seit Jahren zum Standard. Die neuen Wohnhäuser, Bürohäuser und Hotelbauten sind eine Beleidigung für das Auge. Jeder Grashalm hat mehr Stil.
      Hinzu kommt das immer mehr Inkompetenz in den Verwaltungen und Büros sitzt. „Geht raus und seht euch an was ihr am Schreibtisch versaut habt“ Wer ein bisschen in der Welt unterwegs ist weiß das es besser geht.. Aber vielleicht sitzen die schlauen Deutschen nur in der zweiten Reihe und dürfen nix entscheiden.

      Und bald müssen alle Schilder ausgetauscht werden wenn der BER fertig ist. 🙂

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