ein Viertelzug ist 36800mm lang (LüK).
Somit ist ein Vollzug 147200mm lang.
Der Bahnsteig ist dafür ausgelegt. Einzig die Halle ist etwas kürzer, steht aber mittig auf den Brückenbauten am Ostkreuz.
Weiter nördlich Ergäbe sich ein Konflikt mit dem Beamtenwohnhaus. (IMHO)
Grüße
]]>Plant die S-Bahn auf Dauer mit verkürzten Zügen, Vollzüge bestehen dann aus „Drittelzügen“? Oder gibt es einen technischen Grund, warum die Halle kürzer sein muss als die Züge?
]]>– http://www.bz-berlin.de/bezirk/friedrichshain/bahn-ostkreuz-dach-nicht-verkuerzt-article1235168.html
Man oh man, es sieht alles aus wie auf den Bildern, vielleicht könnte die überflüssige alte Meldung, insbesondere die Bildunterschrift unter Bild 3 mal korrigiert werden; immerhin ist dieser Blog Suchergebnis Nr 2, wenn man „Ostkreuz“ googelt.
Und zu dem ganzen Thema fällt mir nur das hier ein:
http://www.titanic-magazin.de/typo3temp/pics/19266fe6a7.jpg
Zum Vorgeschmack mal ein Zitat: „Das Ganze hat einen Charme eines Sarkophags für ein abgeschmiertes AKW.“
http://www.turus.net/gesellschaft/6343-bahnhofshalle-am-ostkreuz-mal-wieder-typisch-deutsch.html
Herrlich dieser Artikel.
]]>Da bin ich froh, dass Baumschulenweg umständlich aber Lohnenswert nach alter Form neugebaut wurde.
Zu den schallschutzwänden will ich noch was los werden. Wenn ich mir die so anschaue, fehlt nicht mehr viel was ich damit sagen will, noch nen Stückchen höher, noch nen bisschen länger, dann sieht der Bahnhof auf wie zu der Berliner Mauerzeit S Bahnhof Friedrichsstraße.
am Ostkreuz wird die alte Fussgängerüberführung im originalen Zustand wieder Aufgebaut, ebenso wird ein Teil der historischen Bahnsteigüberdachung wieder hergerichtet.
Das alte Ostkreuz hatte zwar einen eigenen Charme, aber über die Notwendigkeit eines Neubaus braucht man wohl nicht zu streiten.
Der größte Gewinn werden jedoch Rolltreppen und Aufzüge. Sollte man dazu noch schaffen die Tram dorthin zu verlegen (Linie 21 und vielleicht eine Verlängerung der 16 vom Traveplatz) (bei Beibehaltung des weitern Verlaufes durch die Boxhagener), wird dies ein sehr guter und wachsender Bahnhof.
Grüße
]]>Komisch. Ich finde überhaupt nicht dass die neuen Bahnhöfe „identisch“ oder „identitätslos“ aussehen. Nur weil jeweils viel Glas verwendet wird. Dann müssten die älteren Bahnhöfe aus dem 19. Jahrhundert, deren Verlust hier beklagt wird, für Sie ja konsequenterweise auch alle identisch aussehen. Weil überall mit gelb-roten Backsteinen gearbeitet wurde, wie überhaupt gern in dieser Epoche (Backstein war damals das, was Glas und Beton heute sind!). Aber das fällt natürlich heute nicht mehr auf. Dass alles „Alte“ und „Geschichtliche“ auch mal neu und unverbraucht gewesen ist, blendet der nostalgisch-romantisierende Geist gerne aus.
Während das Nachtrauern beim Lehrter Stadtbahnhof noch halbwegs nachvollziehbar ist, frage ich mich ernsthaft wer wirklich gern am Ostkreuz oder Papestraße umgestiegen ist. Besonders Mobilitätseingeschränkte dürften aufatmen bei den neuen Bahnhöfen.
Und wartet mal ab, wenn Süd- und Ostkreuz erst „alt“ sind, der Stahl Patina angesetzt hat und diese Orte mit Erinnerungen und Geschichte(n) verknüpft sind. Genau da ist der Anlass für Optimismus – die Geschichte stoppt nämlich nicht einfach irgendwann, sie läuft jeden Tag weiter, neue Bauwerke werden gebaut und schreiben ihre eigene Geschichte!
]]>@Claus
Das hat nichts mit „ins Blaue fantasieren“ zu tun.
Auf dem dritten Bild sieht man (und in der Vergrößerung auf dem zweiten Bild auch) deutlich dass auf der Hälfte der letzten Brücke Schluss ist mit Bahnsteighalle. Also genau da, wo auch das derzeitige Baugerüsst zu Ende ist.
Das sieht schon irgendwie sehr komisch aus dann. Der Rest der Bahnsteigplatte liegt dann im Freien und wird mit 5 Meter Normaldach überdacht.
Auch wenn das im Projekt so festgeschrieben ist sieht es komisch und nach sparen und Schildbürgerstreich aus, mal wieder. Will man dann die Schallschutzwand auch bis auf die Hälfte der Brücke ziehen? Oder wirds dann immer kurz laut wenn eine S-Bahn einfährt?