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Ostkreuz-Impressionen von 1989

Ein sehr sehenswertes Video vom Bahnhof Ostkreuz aus dem Jahre 1989.

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Autor: Stefan Metze

Hallo, ich bin Gründer und Hauptautor des Ostkreuzblogs. Das Ostkreuzblog wurde mit Beginn der Bauarbeiten am 01.01.2006 ins Leben gerufen. Mein Profil bei Google+

10 Kommentare

  1. Schoenes Stueck. Ganzzuege! Offensichtlich dauerfeste Raeder und Achsen! Gleichmaessig bremsende Fahrgestelle! Wie geht das nur? Laesst mich fast die offensichtlichen Alterserscheinungen des Bauwerks als ertraeglich empfinden!
    Claus

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  2. Tja, alten Bauten haftet trotz aller Abgelebtheit und Verbrauchtheit immer auch viel Lebendiges und bekanntes Gelebtes, die Historie vieler Erinnerungen an – währenddessen Neubauten zwar erstmal schön modern, aber auch recht kalt und tot wirken, weil sie eben glatt und unbenutzt sind. Ist mir dieser Tage an der neuen Bezirkszentralbibliothek Friedrichshain aufgefallen. Die Holzfassade ist ja noch ganz annehmbar, aber innendrin finde ich sie z.T. eklig kalt – insbesondere die untere Etage oder den Computer-Glasknast. Ähnlich wird vermutlich anfangs der neue Bahnhof Ostkreuz trotz aller neuen Vorteile empfunden werden. Ein ähnlich zwiespältiges Gefühl hatte ich schon beim neuen Hauptbahnhof, auch beim Grimm-Zentrum.

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  3. Ja da war die S-Bahnwelt noch in Ordnung. Ich meine nicht den Umbau des Ostkreuzes sondern die Häufigkeit, Zuverlässigkeit und Länge der der Züge. Ich hoffe sehr ich erlebe das nochmal!

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  4. @berliner bewohner:
    damals hat ein Fahrschein noch 20 Ostpfennige
    gekostet.
    Allerdings war der Fahrscheinautomat eher eine Kasse des Vertrauens. Wenn man wollte und mit ein wenig Geschick konnte man dort auch ohne zu Bezahlen soviel Fahrscheine wie man wollte herausziehen.

    Nach dem Mauerfall gab es dann eine Umweltkarte für 5 Mark die für den gesamten BVG- und BVB-Bereich galt.
    Ich weiß allerdings nicht mehr, ob das 5 Ost- oder D-Mark waren und ob es die nur für Ostler gab.
    Die Erinnerungen schwinden langsam :-)

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  5. An die 20 Pfennige (10 Pfennige für Kinder) kann ich mich auch erinnern. Es war wohl aber mehr oder weniger so, dass es einem selbst überlassen blieb, ob man Fahrkarten kaufte – da es außer manchmal am Alexanderplatz kaum Kontrollen gab. In Bussen und Straßenbahnen wurde das Ziehen eines Fahrscheins wohl weitgehend nur unter die Aufsicht der “sozialen Kontrolle” gestellt.

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  6. Beim Betrachten der alten Bilder und im Vergleich mit dem jetzigen Istzustand fällt erst richtig auf, wie wenig von dem 110jährigem (R)ostkreuz noch existent ist.
    Von allen Treppen über die wir damals gehetzt sind, gibt es nur noch eine(Bst.D->BSt.A), und die ist auch zum Abriß frei.
    Den Namenszusatz”Rost” müssen wir wohl spätestens seit dem kürzlich vollendeten(14Monate dauerden) Abriß der Südringbrücke wohl streichen. Alle alten Überbauten sind verschwunden, einzige Ausnahme die Nordringbrücke über dem Zugang Sonntagstraße, aber die wird eh nur als Eingangsportal und Regenschutz wahrgenommen, Gleise gibt es da oben lange nicht mehr.

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  7. Zu der damaligen Zeit war ich noch nicht so oft in Berlin, wenn dann kam ich aus Potsdam über Schönefeld oder Karlshorst zum Alexanderplatz oder zur Friedrichstr. Aber mit den guten alten S-Bahnen wie sie im Video zu bewundern sind;o)

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  8. Vielen Dank für dieses schöne Video!

    Da werden Erinnerungen an meine Kindheit wach :-)
    Die Anfahr- und Bremsgeräusche, das Klacken der Türen, die Lackierung der Züge, die Fahrkartenentwerter, auf die man noch richtig raufhauen musste :D

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